Foto: Jens Schulze

Kirche folgt staatlichem Recht

Nachricht 17. März 2020

Das Leben in Deutschland ist von der Landes- und Bundesregierung gestern Abend nochmal deutlich eingeschränkt worden. Das gilt auch für die Kirchengemeinden und Einrichtungen im Kirchenkreis. In Absprache mit der Landeskirche und der Ephorenkonferenz gibt Superintendentin Sylvia Pfannschmidt folgende Informationen weiter:

Der Publikumsverkehr wird in den Einrichtungen wie dem Diakonischen Werk, der Jugendhilfe ZoB und dem Kirchenkreisjugenddienst eingestellt. Telefonischer Kontakt ist möglich.
In einem kirchlichen Gebäude sind Versammlungen nicht mehr erlaubt. Das bedeutet, dass Taufen und Trauungen möglichst verschoben werden müssen.
Trauerfeiern werden im Freien in abgekürzter Form gefeiert und es muss möglich sein, dass die Teilnehmer ausreichend Abstand voneinander halten können.
Alle Konfirmationen sind abgesagt, bisher werden keine neuen Termine festgelegt. „Die Menschen stehen für uns als Kirche weiterhin im Mittelpunkt. Wir sprechen über neue Formen, mit denen Verbundenheit in diesen Zeiten erlebbar sein kann“, so die Superintendentin. Die Seelsorgerinnen und Seelsorger sind über ihre Kirchengemeinden für Gespräche erreichbar. 

Brief der Bischofsrunde zur aktuellen Situation

Die Regionalbischöfe und Regionalbischöfin sowie Landesbischof Ralf Meister haben einen Brief an die Verantwortlichen in Gemeinden und Einrichtungen geschrieben. Sie finden ihn hier!

Kirche von zu Hause

Die Evangelische Kirche in Deutschland hat Ideen und Link-Tipps zusammengestellt, wie Kirche zu Hause gelebt werden kann. Diese Seite wird wahrscheinlich Tag für Tag erweitert. Schauen Sie immer mal wieder hinein!