Foto: Christiane-Barbara Julius

Kirchenkreisvorstand unterstützt den Palermo-Appell

Nachricht 31. Juli 2019

KKV: Gifhorn soll Hafen für Geflüchtete werden

Es herrschte in der Sitzung des Kirchenkreisvorstands große Einigkeit, den so genannten Palermo-Appell an die europäische Politik zu unterstützen, in der ein europäischer Verteilmechanismus für Bootsflüchtlinge gefordert wird. 

Hinter der Erklärung stehen Palermos Bürgermeister Leoluca Orlando und der Vorsitzende der Evangelischen Kirche Deutschlands Heinrich Bedford-Strohm. Darin steht unter anderem, dass die Europäische Union sich auf ihre Grundwerte besinnen soll und Lösungen für die einzelnen Staaten gefunden werden müssen, mit deren Hilfe neue Todesopfer im Mittelmeer verhindert werden können. Es werde ein Ansteigen der Flüchtlingsströme im Laufe des Sommers erwartet und es könne nicht sein, dass das Mittelmeer weiterhin die tödlichste Grenze weltweit ist, heißt es in dem Appell. Es braucht eine zukunftsfähige Migrationspolitik der Europäischen Union. 

Superintendentin Sylvia Pfannschmidt: „Auch wenn wir in Gifhorn weit weg vom Mittelmeer sind, unterstützt der Kirchenkreis jede Bestrebung, das Elend der vielen Migranten aus Nordafrika zu stoppen. In Gifhorn engagieren wir uns seit Jahren für die Integration von Geflüchteten und werden das auch weiter tun.“