Ute Szameitat ist neue Fundraiserin im Kirchenkreis Gifhorn

15. November 2019

Fundraisingstelle nach langer Vakanz wieder besetzt

Foto: privat

Ab dem 15. November arbeitet Ute Szameitat mit einer halben Stelle als Fundraiserin im Kirchenkreis Gifhorn. „Ich verstehe mich als Beraterin, Anstupserin und Vernetzerin“, sagt Ute Szameitat. Ihre Energie und die Vorfreude auf die Aufgaben in ihrer neuen Rolle, sind der 62-jährigen anzumerken Die studierte Sozialpädagogin und Erziehungswissenschaftlerin schöpft aus einer reichen Erfahrung mit dem Fundraising. Seit 1994, mit der Einführung der Pflegeversicherung, beschäftigt sie die Herausforderung, wie diakonische Arbeit möglich ist, wenn das Geld knapper wird. 

Zunächst arbeitete sie im Sozialdienst der Diakoniestation Recklinghausen, dann in Wolfsburg als Leitung eines Altenheims und bis April 2012 im Hagenhof, einer Einrichtung für psychisch kranke Menschen, in Kästorf. Hier war sie dann auch von 2014 bis 2018 als Fundraiserin tätig und absolvierte von 2014 bis 2016 die große Fundraising-Ausbildung in Hannover. 

2018 ging dann ein Traum für Ute Szameitat in Erfüllung, ein Jahr in einem asiatischen Land zu leben und zu arbeiten. Sie ging nach Timor-Leste. Ute Szameitat schickte dem Kirchenkreis Gifhorn regelmäßig Berichte über das Leben dort. So konnten viele Menschen an ihren Erfahrungen teilhaben. Die Stelle als Fundraiserin im Kirchenkreis Gifhorn sei für sie optimal. Denn eine ausführliche Einarbeitungszeit entfällt. Ute Szameitat ist im Kirchenkreis bekannt und sie kennt den Kirchenkreis. Bis 2018 war sie die Vorsitzende des Kirchenkreistags. Die Strukturen im Kirchenamt sind ihr vertraut und sie kann an Kontakte in den Kirchengemeinden anknüpfen. 

Ihre Vorstellungen vom Fundraising im Kirchenkreis beschreibt sie in drei sich aufbauenden Kreisen. Im Inneren stehen aus ihrer Sicht die Kirchengemeinden, darum in einem zweiten Kreis die Einrichtungen und in einem dritten Kreis die Kontakte zu Stiftungen und Fördermöglichkeiten im Landkreis Gifhorn. „Das erste, was ich machen möchte, ist, mich allen vorzustellen“, so Ute Szameitat. Vor allem will sie über die Möglichkeiten des Fundraising miteinander ins Gespräch kommen. Fundraising bedeutet für sie die Beschaffung von Menschen, Sachen, Geld und Wissen. Ihre Frage an Entscheidungsgremien wird immer sein: Was ist für die individuelle Situation der Kirchengemeinde oder der Einrichtung der richtige Weg? Das habe viel mit der Unterstützung des Ehrenamtes zu tun. Ressourcen zu schonen und Kompetenzen zu bündeln ist eine wichtige Richtschnur für sie. „Ich weiß, wie viel die Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen zu tun haben. Ich weiß, wieviel sie fahren müssen, zu Besprechungen oder Gremiensitzungen. Da möchte ich möglichst sinnvoll die Aufgaben des Fundraising einfädeln, z.B. durch Treffen in der Region“, so die neue Fundraiserin. Der Termin für ihre Einführung wird im kommenden Jahr sein. 

Kontakt:

Ute.szameitat@evlka.de

Sprechstunde: jeden Donnerstag von 12.00 bis 17.00 Uhr im Kirchenamt

Telefonnummer wird noch bekannt gegeben.