Pastor Matthias Wittkämper

Gifhorn, 01. Juli 2018
Wittkämper
 Foto: privat

Pastor Matthias Wittkämper stellt sich vor:

"Am 1. Juli beginne ich im verbundenen Pfarramt St. Nicolai/Martin-Luther meinen Dienst als Pastor.
1960 bin ich in Berlin geboren und aufgewachsen, in Garbsen bei Hannover zur Schule gegangen und seit 1984 mit Ellen Wittkämper, Lehrerin an der BBS Soltau, verheiratet. Wir haben drei erwachsene Kinder und ein Pflegekind. Zusammen mit meiner Frau werde ich Anfang Juli mit Sack und Pack ins Pfarrhaus nach Wilsche ziehen.

Zuvor war ich knapp 2 Jahre in der Kirchengemeinde Embsen/Lüneburg als Pastor auf Probe tätig. Neu und erfüllend war für mich dort meine Schwerpunktarbeit im „Stadtteilhaus Häcklingen/Rettmer“, einer aus meiner Sicht zukunftsträchtigen Kooperation zwischen Stadt und Kirche.
In meinem Erstberuf bin ich Religionspädagoge. Fast 30 Jahre war ich „unter dieser Flagge“ in einem multiprofessionellen Team der Kirchengemeinde Munster und dem Kirchenkreis Soltau unterwegs: Kinder-, Jugend- und Erwachsenenarbeit in traditioneller sowie manchmal experimenteller Form bildeten mein Kerngeschäft.
Neben dieser örtlichen Beständigkeit packte mich aber immer wieder die Lust an neuen beruflichen Herausforderungen:
Dazu zählen die Ausbildung zum Hospiztrainer, ein Supervisionsstudium an der Uni Kassel, eine Tätigkeit als „EEB“-Geschäftsführer, die „KSA“-Ausbildung und eine mehrjährige Dozententätigkeit am ehemaligen Missionsseminar Hermannsburg im Fach Religionspädagogik. Für 12 Jahre leitete ich mit einer halben Stelle die Telefonseelsorge Soltau.
Last but not least begann ich mit 53 Jahren Theologie an der Philipps-Universität Marburg zu studieren und absolvierte im Frühjahr 2016 die Masterprüfung.
Warum nun Gifhorn?
Das „Südtor zur Heide“ ist mir geographisch vertraut und lieb geworden, da meine Frau gebürtig aus dieser Region stammt - und die Kennenlerngespräche mit den KollegInnen und dem Kirchenvorstand haben mich freudig gespannt gestimmt, an Kirche in Gifhorn mitarbeiten zu wollen.

Wenn ich nicht in „Kirchens“ unterwegs bin fahre ich gern im Sommer mal mit dem Rennrad durch die Gegend und laufe im Winter Ski; genieße die Einsamkeit beim Schwimmen und die Zweisamkeit beim Spazierengehen mit meiner Frau.
Ich freue mich darauf, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen - unseren jeweiligen Blick auf „Gott und die Welt“ auszutauschen."