Kirchensteuern tragen Früchte

Idee

Der KKV des Kirchenkreises Gifhorn hat in seiner Klausurtagung die Initiative angestoßen, die Verwendung von Kirchensteuern sichtbar zu machen. Dabei ist, gemeinsam mit den Einrichtungen, eine Wort-Bild-Marke entstanden. 

Isbell Kowalk, Mitglied im KKV-Gifhorn:

"Mein Ja zur Kirchensteuer…

… ist ein Ja, aber. Grundsätzlich finde ich Kirchensteuer wichtig und richtig. Sie ermöglicht soziale Arbeit, die der Staat aus seinen Steuergeldern nicht ausreichend finanzieren kann oder will. Die Kirchensteuer nützt so auch Menschen, die nicht der Kirche angehören, und das ist gut so. Muss aber das System Kirchensteuer so bleiben, wie es ist? Sicherlich nicht! Eine Reform ist nötig, um den Lebenssituationen von Menschen besser zu entsprechen. Wir sollten gemeinsam über Kirchensteuer sprechen und eine gute Lösung für uns alle finden."

KKV-Mitglied:

"Mein Ja zur Kirchensteuer: Ein großer Anteil der Kirchensteuer geht in die Gemeinden vor Ort, in denen Angebote für Familien, Jugend, Senioren, Seelsorge und Gottesdienste gemacht werden.

Kultur, wie Kirchliche Musik und deren Ausbildung ist eine wichtige Aufgabe in den Gemeinden.

Auch in den sozialen Einrichtungen in unserem Kirchenkreis werden Menschen von engagierten Haut- Ehrenamtlichen betreut, die für ein menschliches Miteinander sorgen

Um diese Aufgaben auch erfüllen zu können, muss auch ein großer Teil der Kirchensteuer für die Bezahlung der Angestellten verwendet werden."