Schule

Foto: Dr. Christiane-Barbara Julius

 

Evaluation über die Begegnung von Kirche und Schule

Das Ergebnis der Befragung von Kirchengemeinden und Schulen finden Sie hier!

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Foto: Foto: clafouti / photocase.com  

Schule und Kirche

Die allgemeinbildende Schule vor Ort und die örtliche Kirchengemeinde - eine gute Zusammenarbeit ist für beide Seiten hilfreich. Das möchte der Schulausschuss des Kirchenkreises erreichen und pflegen.

Der Schulausschuss bietet jährlich einen religionspadagogischen Fachtag zur gemeinsamen Fortbildung an und beteiligt sich am Gottesdienst für Lehrkräfte zum
Schulanfang.

Religionspädagogischer Fachtag 2018

Am 17. Oktober 2018 findet der Religionspädagogische Fachtag im Birger-Forell-Haus (Grüntaler Str. 1, Gifhorn) statt. Unter dem Thema "Dass muss doch jede/r für sich selbst entscheiden. - Zum Umgang mit der Frage nach der Relevanz von Religion im Religionsunterricht und Konfirmandenunterricht" geht es um Gewissensbildung. Aus evangelischer Perspektive überprüft jeder Christ die Relevanz von Religion vor seinem eigenen Gewissen. Doch wie bildet sich das Gewissen? Wie verhält sich solch eine Aussage mit anderen christlichen Tugenden wie Empathie oder Toleranz? Was folgt daraus für die Frage nach der Wahrheit von Religion in einer von Pluralität geprägten Welt? Imuls und praxisnahe Workshops suchen tragfähige Antworten für Schule und Kirche.

Beginn: 08:30 Uhr
Ende:    15:00 Uhr

Anmeldungen und Anfragen per Email an:

Pastorin Dr. Christiane-Barbara Julius
christiane.julius@t-online.de

Smartphone
Foto: Lupo / pixelio.de  

Rückblick Tagung: Ins Netz -aber sicher!

"Ins Netz - aber sicher!" - so lautete der Vortrag von Stefan Schaper, den er am 24. Februar anlässlich des Religionspädagogischen Fachtags hielt. Gleich zu Beginn machte er deutlich: mit Facebook, Instagram und WhatsApp werden Worte zunehmend ersetzt - durch Bilder, Symbole, Videos und wörtliche Sprache. Ein rasanter Wandel, der sich da für die junge Generation vollzieht; letztlich entwickelte Apple mit dem iPhone erst vor mal gerade neun Jahren so etwas wie das erste Smartphone. Inzwischen nutzt 1/8 der Weltbevölkerung WhatsApp. Und in Zeiten günstiger WLAN-Zu-gänge verliert auch der Spruch "Zu Hause ist, wo sich das WLAN automatisch verbindet" an Brisanz.

Unter Jugendlichen sind 500 "Freunde" üblich; diese Kontakte ersetzen eigentlich das "alte" Telefonbuch. Und das, was Erwachsene als mit Ego-Wahn beschreiben, ist im eigentlichen Sinne kein "Wahn"; dahinter steht die Suche der Jugendlichen nach ihrem Platz in der Gesellschaft. "Wir" Erwachsenen haben ihn gefunden; wir müssen ihn uns nicht jederzeit über Selfies neu gewinnen.

Deutlich im Blick auf die PädagogInnen in Schule und Kirche formulierte Schaper die pädagogische Aufgabe im Umgang mit Bildern. Gerade, wo Fotos und Videos so unmittelbar zum Erwachsenwerden dazu gehören, sollte unbedingt festgehalten werden: Fotos (mit Einverständnis der abgebildeten Person/en) zu machen, ist ok. Sie - ohne Einverständnis - weiter zu verbreiten, das ist nicht ok. Hier private Fotos zu verbieten, sei "falsch": es verkehre letztlich Opfer und Täter: nicht, wer das Foto macht, ist der Täter, sondern wer es weiter schickt (ohne Einverständnis). Dahinter steht die Erfahrung, Kinder und Jugendliche leben in ihrer kleinen Welt, sie überschauen (noch) nicht, was "Privatsphäre" ist. Pädagogische Aufgabe sei es hier, gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen zu definieren, was Privatsphäre ist. Insgesamt also ist viel Aufklärung nötig: Kinder und Jugendliche müssen ihre Rechte und Pflichten kennen, damit sie die Chancen der digitalen Welt nutzen aber auch die Risiken erkennen und vermeiden.

In den anschließenden sieben verschiedenen Workshops wurden verschiedene Anregungen zum praktischen Umgang mit Smartphone, Clips und Laptops im Unterricht gegeben. Ein gut gefüllter, runder Tag mit vielen Aspekten zum Nachdenken und neuen Ideen für Religions- und Konfirmandenunterricht.

(Text: C.-B.Julius)

Kontakt

Christiane-Barbara Julius
Brandweg 38c
38518 Gifhorn
Tel.: 05371 618 2004

Fortbildungs-programm 2019

Das Fortbildungsprogramm für Lehrerinnen und Lehrer für 2019 ist fertig. Sie finden es hier!