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Foto: Gerhard Giebener / pixelio.de

 

Kirchenkreissynode

Die Zukunft gestalten - Sitzung November 2019

In der Herbstversammlung des Kirchenkreistags ging es finanziell um den Rückblick auf den Kirchenkreis, inhaltlich immer wieder um seine Zukunft. Zunächst wurde der Jahresabschluss 2018 des Kirchenkreises und die Gewinnverwendung vorgestellt. Der Gewinn des Kirchenkreises Gifhorn beträgt im Jahr 2018 90.000 €. Dieser Betrag füllt ein Minus der Jugendwerkstatt Gifhorn von 5800 €. Der verbleibende Rest wird an die Kirchengemeinden verteilt. Das bedeutet, die Gemeinden bekommen pro Gemeindeglied 1,46 €.

206.000 € Sonderzuweisung von der Landeskirche Hannovers an den Kirchenkreis Gifhorn werden als Sonderrücklage (Strukturentwicklungsfonds) zurückgelegt. Diese Rücklage soll zukunftsträchtige Strukturentwicklungen im Kirchenkreis fördern. 

Ein weiterer Punkt ist die Versorgung der Gemeindehäuser mit WLAN. Der Kirchenkreis stellt 80.000 € zur Verfügung, damit die Kirchengemeinden ihre Gemeindehäuser mit WLAN ausbauen können. Dabei wird die Einrichtung des WLAN finanziert mit einem 80% Zuschuss vonseiten des Kirchenkreises und 20% Eigenanteil der Gemeinden. 

Der Bericht der Superintendentin Sylvia Pfannschmidt begann mit der Information, dass der Kirchenkreistag ab dem 1.1.2020 „Kirchenkreissynode“ heißt. Sie berichtete über die Arbeit des Kirchenkreisvorstands unter der Überschrift: Bestandsaufnahme und Neuaufbruch. Der KKV hat sich in seiner Klausur mit der Frage beschäftigt, wie mit dem Abwärtstrend der Mitgliedschaft in der Kirche umzugehen ist. Welche Impulse kann der KKV setzen? Er möchte tragfähige Strukturen aufbauen und den Kirchenkreis sichtbarer machen. Den Aufbau tragfähiger Strukturen sieht er in der Initialisierung von Gemeindemanagern, die auf Regionenebene haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern der Kirchengemeinden unterstützen. Es soll eine Stelle sein, die eine Schnittstelle zwischen Gemeinde und Kirchenamt ist.

Geplant ist eine Projektstelle im Kirchenkreis Gifhorn. Dafür werden zwei Regionen gesucht (Stadt – Land). Ziel ist, attraktive Arbeitsbedingungen zu schaffen – für das Haupt- und Ehrenamt. 

Die Sichtbarkeit der Kirche zu erhöhen ist verbunden mit einer professionellen Ausweitung der Öffentlichkeitsarbeit. Der KK sollte sich gesellschaftspolitisch einmischen. Der Kirchenkreis steht für die Würde des Menschen und sollte sich gegen die rechten und völkischen Tendenzen in unserer Gesellschaft stellen. Den vollständigen Bericht finden Sie hier!

Hartmut Schmidt stellt ZEIT:STIFTEN vor. Er wirbt bei den KG, Beträge aus den Diakoniekassen zu spenden. Entweder einen bestimmten jährlichen Betrag oder einen prozentualen Anteil. Volker Wagner, Geschäftsführer der Diakoniestationen Harz-Heide, stellte die Arbeit der Diakoniestationen vor und warb, im Anschluss an ZEIT:STIFTEN für das Projekt "Mehr Zeit". Damit wird gebeten, dass die Gemeinden Besuche der ambulanten Pflege unterstützen, damit alten Menschen Zeit für Gespräche ermöglicht werden können.

Der stellvertretende Leiter des Kirchenamtes in Gifhorn, Carsten Smolla, wird zum 20. Dezember aus seinem Amt ausscheiden und die Leitung des Kirchenamtes in Uelzen übernehmen. Er wurde von Superintendentin Sylvia Pfannschmidt und den Mitgliedern des KKT verabschiedet.

Kirchenkreistag hat sich konstituiert

Die Kirchenvorstandswahlen im letzten Jahr waren der Aufschlag für die Neubesetzung der Gremien auch im Kirchenkreis Gifhorn. Die Gemeinden besetzen damit die übergeordneten Strukturen der Mitbestimmung und Gewaltenteilung in der evangelischen Kirche. Konkret sind das der Kirchenkreistag und der Kirchenkreisvorstand. Bei der konstituierenden Sitzung des Kirchenkreistags haben 76 neue Mitglieder ihre Strukturen gebildet. „Mit Zuversicht“, so Superintendentin Sylvia Pfannschmidt, „geht das Kirchenkreisschiff auf die Reise der nächsten Legislaturperiode von 2019 bis 2025.“  

Zum Vorsitzenden des Kirchenkreistags wurde Pastor Dr. Hans-Günther Waubke gewählt, zu seinem Stellvertreter Mark Folgmann, als Beisitzerinnen Anke Brandes und Pastorin Julia Kettler. In den Kirchenkreisvorstand, dem organisatorisch leitende Gremium des Kirchenkreises, wurden Pastorin Dr. Christiane-Barbara Julius, Pastorin Angelika Meyerdierks, Pastor Jürgen Harting, Waldemar Bartels, Ulrike Himstedt-Munzel, Ferdinand Heller, Isabell Kowalk, Ott-Heinrich von Knobelsdorff und Thomas Häussler gewählt, die zusammen mit Superintendentin Sylvia Pfannschmidt die Belange des Kirchenkreises gestalten werden.

Die Arbeit des Kirchenkreistags findet, neben den Plenumssitzungen, in Ausschüssen statt. Das Gremium wählte Mitglieder für den Stellenplanungsausschuss, den Bauausschuss, den Diakonieausschuss, Finanzausschuss, Jugendausschuss, Ausschuss für Mission-Ökumene-Partnerschaft und den Schulausschuss. 

Nach einem langen Wahlabend blicken die neuen Mitglieder auf ihre nächste Sitzung im Mai. Dann werden unter anderem die beiden Stellvertreter der Superintendentin gewählt.

Hier finden Sie den Übergabebericht der Superintendentin!

 

Der neue Kirchenkreistagsvorstand (KKTV)

Der Kirchenkreistag hat seinen Vorstand gewählt: Zum Vorsitzenden wurde Pastor Dr. Hans-Jürgen Waubke gewählt, zu seinem Stellvertreter Mark Folgmann, als Beisitzerinnen Pastorin Julia Kettler und Anke Brandes.

v.l.n.r.: Ingrid Wendt,  Mark Folgmann, Pastorin Julia Kettler, Pastor Dr. Hans-Günther Waubke, Anke Brandes, nicht auf dem Foto: Superintendentin Sylvia Pfannschmidt, 

Bildung des Kirchenkreistags 2019

Hier finden Sie die Anleitung zur Bildung des Kirchenkreistags!

Info: Der neue KKT wird am 7. März 2019 gebildet.

 

Der Kirchenkreistag ist die parlamentarische Vertretung aller Kirchengemeinden im Kirchenkreis; die Wahlperiode beträgt sechs Jahre. Er bildet sich in der Mehrheit aus Ehrenamtlichen. Der Kirchenkreistag beschließt über den Haushalt, die Verteilung der Finanzen (Finanzsatzung), die Grundstandards (Ziele der Arbeit) und den Stellenplan. Außerdem wählt er den Superintendenten oder die Superintendentin.

Der Kirchenkreistag tagt etwa dreimal im Jahr. Für die gemeinsame inhaltliche Arbeit legt er die politischen Leitlinien fest und gestaltet den äußeren Rahmen.

Der Kirchenkreistag bildet Ausschüsse, die besondere Themen bearbeiten. Im Kirchenkreis Gifhorn gibt es folgende: Finanzausschuss, Bauausschuss, Umweltausschuss, Schulausschuss, Kindertagesstättenausschuss, Diakonieauschuss, Missionsausschuss, Stellenplanungsausschuss.

Vorsitzender der Kirchenkreissynode

Hans-Günther_Waubke
Hans-Günther Waubke
Tel.: 05371 62244